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Erste Schritte auf dem Weg zur Bildung einer ständigen Interessenvertretung in Brüssel liegen hinter uns

Die Umweltorganisation Green Peace, die einen Zusammenschluss der europäischen Kleinfischerei fördern will, hatte zu einem weiteren Kongress der europäischen Kleinfischer nach Brüssel eingeladen.

Am nächsten Tag demonstrierten die Teilnehmer aus Griechenland, Spanien, Frankreich, Belgien, Groß Britannien und der Fischereischutzverband gemeinsam mit Green Peace vor dem EU-Parlament anlässlich der Debatte zur Verabschiedung der Reform der gemeinsamen Fischereipolitik für ein Umdenken bei der Quotenverteilung.

„Den großen nehmen, den kleinen geben“ stand auf den Plakaten in den jeweiligen Landessprachen.

Hierzu konnte der erste Vorsitzende des Fischereischutzverbandes zunächst den Staatsekretär Dr. Robert Kloos sowie hochrangige Mitarbeiter aus der Verwaltungsebene des Bundesministeriums begrüßen.

Er erläuterte vor allem die entstandene Schieflage bei der Behandlung der passiven Kleinfischerei durch die bisher vorherrschende Gleichbehandlung ohne Berücksichtigung der Fangintensität.

Später konnte er dann die zuständige Bundesministerin Ilse Aigner begrüßen, die gemeinsam mit ihrem Staatssekretär vor dem Gebäude erschien, um sich die Sorgen und Wünsche der Fischer persÖnlich anzuhören.

Hierbei wurde dann auch die von allen Umweltorganisationen weit überzogen dargestellte Beifangproblematik von Meeressäugern und Wasservögeln angesprochen.

Der erste Vorsitzende äußerte seine Verwunderung über die Tatsache, dass z.B. die offensichtlichen Fehler in der Studie zum Beifang von Meeresenten von Ministerium nicht berichtigt wurden.

Immer noch machen die Umweltverbände mit den überhöhten Zahlen Stimmung zum Nachteil der Stellnetzfischerei.

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