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Freiwillige Vereinbarung

Am 17.12.2013 wurde im Ostseeinformationszentrum in Eckernförde eine freiwillige Vereinbarung zum besseren Schutz von tauchenden Meeresenten und Schweinwalen unterzeichnet (siehe Anlage).

Der Text wurde einvernehmlich von der gewerblichen Fischerei erarbeitet. Er stellt einen Kompromiss zwischen den Interessen der gewerblichen Fischerei mit Stellnetzen und den Naturschutzbelagen dar. Dadurch ist es gelungen ordnungsrechtliche Maßnahmen, wie von den meisten Naturschutzverbänden vehement gefordert, erst einmal zu verhindern. Dies sollten alle diejenigen Fischer berücksichtigen, die jetzt vielleicht etwas zu meckern haben.

Hiermit fordere ich die Mitglieder des Fischereischutzverbandes auf sich an die getroffenen Regelungen zu halten. Nur so kann verhindert werden, dass es bei einem Misserfolg (da warten die Naturschutzverbände nur drauf) doch zu ordnungsrechtlichen Regelungen kommt, die uns dann sicherlich ungleich härter treffen werden, als das jetzt Vereinbarte.

Der erste Vorsitzende hat hierzu nachfolgende Presseerklärung abgegeben:
Es ist in meiner 20 Jährigen Amtszeit als erster Vorsitzender ein einmaliger Vorgang, dass ein Minister sich so eingehend auch mit den Problemen der Fischerei auseinandersetzt. Hierfür möchte ich ihm im Namen aller Mitglieder meinen ausdrücklichen Dank aussprechen.

Die zahlreichen handwerklichen Fischereibetriebe prägen das Bild in unseren Häfen und in unserem Land. Sie machen es zu einem herausragenden touristischen Ziel. Gut, dass wir zu einer sachlichen Diskussion zurückgefunden haben, die jetzt zu Lösungen führen wird, welche die Existenz der Fischer nicht bedroht und die berechtigten Interessen des Naturschutzes besser einbezieht. Hierdurch entstehende Einschränkungen, nehmen wir deshalb hin.

Wolfgang Albrecht, erster Vorsitzender

Um den Text der freiwilligen Vereinbarung zu lesen, klicken sie hier.

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