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Workshop der handwerklichen Kleinfischerei mit passiven Fanggeräten in USTKA Polen.

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Der europaweit tätige Verband der handwerklichen Kleinfischerei L.I.F.E. ( low impact fishermen of europe) hatte zum 29.August nach USTKA Polen eingeladen, um die Probleme der Kleinfischerei an der Ostsee zu erörtern, Umweltdefizite aufzuzeigen und nach Lösungsansätzen zu suchen.

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Ein weiteres Kernthema war die Suche nach Vermarktungsstrategien für die Selbstvermarktung der Fänge, zur Generierung besserer Preise.

Die Teilnahme von Fischern aus Dänemark, Schweden, Polen und Deutschland zeigte einerseits das große Interesse an den Themen der Tagesordnung und eröffnete andererseits die Möglichkeit, Ideen und bereits in der Praxis erfolgreich angewendete Projekte in Schweden und Dänemark kennenzulernen.

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In einer gemeinsamen Erklärung wurden die aus der Veranstaltung hervorgegangenen Ergebnisse und Forderungen zusammengefasst. Hier können Sie die gemeinsame Erklärung als PDF herunterladen.

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Eine kleine Rundreise durch zwei polnische Häfen und zu einem Anlandeplatz am Strand gab einen interessanten Überblick über die Situation der polnischen Kleinfischerei.

Insgesamt ist festzuhalten, dass die Fahrzeuge überwiegend nicht dem heute üblichen Standard entsprechen. Es handelt sich fast ausschließlich um umgebaute alte Fahrzeuge.


Die Qualität der angelandeten Fische erscheint mangelhaft und wäre durch eine bessere Pflege und Kühlung verbesserungsfähig.

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Auffällig war auch wie mager der Dorsch war.

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Gut zu erkennen an der Größe der Filetstücke.

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Die allgemein niedrigen Preise von € 5,- für ein Kilo Dorschfilet und knapp € 1,- für einen gebratenen Dorsch lassen die Probleme der polnischen Fischerei erahnen.

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