Aktuell

Brüssel entscheidet über das Schutzregime für den Wiederaufbau des europäischen Aalbestandes.

Gut gedacht, schlecht gemacht, weil nicht bis zu Ende gedacht!

Die Fischer bedanken sich bei der Politik und allen Unterstützern für die zunächst gelungene Abwendung eines totalen Aalfangverbotes in der Ostsee.

Man hat sich diese Entscheidung sicherlich nicht leicht gemacht. Trotzdem konnte man sich leider nicht zu einem fachlich und sachlich richtigen Schutzregime unter der Einbeziehung der Glasaalfischerei als einzig zielführenden Ansatz durchringen.

Jeder Praktiker weiß es - und alle Experten müssen es auch wissen - die Schonung der laichwilligen Blankaale kann für den angestrebten und nötigen Wiederaufbau des Aalbestandes nur dann erfolgreich sein, wenn man die juvenilen zurückgewanderten Glasaale aus der Sargassosee See nicht bei der Ankunft an den europäischen Atlantikküsten und im Mittelmeer, weitgehend abfischt.


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50.000 kg Glasaalquote für Frankreich, 30.000 kg Glasaalquote für Spanien und zirka 30.000 kg Schwarzanlandungen für den asiatischen Markt behindern die Nachwanderung in die nördlichen Gewässer der EU einschließlich der Ostsee.

Vornehmlich hier, ist neben der Berücksichtigung anderer Prädatoren anzusetzen. Dies vermissen wir gänzlich im vorgestellten Schutzregime.


Deshalb muss hier dringend nachgebessert werden, wenn eine Erholung des Aalbestandes eintreten soll, den sowohl die Fischer, als auch der Aal , dringend brauchen.


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