Klopfer des Monats

Der internationale Rat für Meeresforschung empfiehlt eine Quotenkürzung zwischen 80 und 90% für die Fischerei auf Dorsch im Jahr 2022.

Der Notmaßnahmen-Deal in Deutschland für die westliche Ostsee zum Schutz des Dorschbestandes in diesem Gebiet, wonach die Fischerei auf Dorsch für deutsche Fahrzeuge der Schleppnetzfischerei gegen Ausgleichszahlungen für 20 Tage gesperrt, für Fahrzeuge aus anderen Mitgliedsstaaten aber frei war, hat ihre erwartbare negative Wirkung gezeigt.

Die Konzentration des Fangaufwandes der Schleppnetzfischerei auf Großkuttern in diesem kleinen Gebiet hat dem einzigen starken Dorschjahrgang 2016 den Rest gegeben.

Google Schiffsradar

Fangaufwand – 12 Großkutter in der Lübecker Bucht! (Google Schiffsradar v. 17.1.2021)

Nach geringen Fängen im Jahr 2021 empfiehlt der internationale Rat für Meeresforschung eine Quotenkürzung für das Jahr 2022 zwischen 80 und 90%. Für die gesamte Fischerei eine Katastrophe! Immerhin - die Großkutter können in andere Fanggebiete ausweichen, die ortsgebundene Kleinfischerei nicht – und ist damit der Hauptverlierer.

Eine wahrhaft weitsichtige Maßnahme von Politik und Verwaltung!


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