Klopfer des Monats

Der allerorten gepriesene hervorragende Zustand der Plattfischbestände in der Ostsee, nur ein Trugbild der Wirklichkeit?

Die Beobachtungen in der Praxis sowie die Fangzusammensetzung in der Schleppnetzfischerei deuten darauf hin, wie die nachfolgenden Übersichten zeigen.

Scholle
Flunder

Auf einen Blick ist erkennbar, dass das Gros der Fänge in einem Größen-Bereich zwischen 24 und 27 cm (Scholle) und 26 bis 29 cm (Flunder) liegt, der für den örtlichen Markt als Konsumfisch, weil zu klein, nur sehr bedingt geeignet ist.

Es gibt zwar zahlenmäßig viele Fische. Daraus allein auf einen guten Zustand des Bestandes mit daraus resultierenden Quotenerhöhungen zu schließen, erscheint uns etwas zu kurz gegriffen, denn die Fische sind mehrheitlich klein.

Durch die intensive Befischung auch während der Laichzeit, gibt es kaum eine Chance zum Aufwuchs der Plattfische in marktfähige Größen, jenseits der 32 cm.

Wenn das so weiter geht sieht es aus, wie der Anfang vom Ende der Plattfischbestände, der letzten Ausweichmöglichkeit für die ortsgebundene Fischerei?


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