Klopfer August 2011

Erneut Versenkungen von Steinen am Sylter Außenriff durch Greenpeace.

Greenpeace profiliert sich erneut durch Steinversenkungen am Sylter Außenriff und gefährdet dadurch die Sicherheit der Fischerei. Lebt der Umweltschutz in einem rechtsfreien Raum??

Umweltschutz auf Kosten des schwächsten Gliedes in der Kette.

Eigentlich sollte es doch ganz einfach sein. Wenn die Fischerei mit Grundschleppnetzen in einem Natura 2000 Gebiet den Schutzzweck in Frage stellt, ist der Gesetzgeber gefragt, diese dort zu verbieten. Im Vorwege wäre zu prüfen, ob die angestrebte Ausweisung des Gebietes überhaupt einer neutralen Prüfung standhält. Dies kann durchaus bezweifelt werden.

Auf gar keinen Fall ist es hinnehmbar, dass Tatsachen geschaffen werden, die nicht so ohne weiteres wieder rückgängig gemacht werden können und der Gesetzgeber untätig bleibt.

Da ein anhängiger Rechtsstreit zu der Versenkung von Steinen im gleichen Gebiet noch nicht abschließend entschieden ist, kommt es einer Provokation der staatlichen Stellen gleich, nunmehr erneut dort Steine zu versenken.

Die Fischer eine durch überbordende Vorschriften im Aussterben begriffene Spezies sind sehr gespannt ob sich die Staatsmacht das gefallen lässt.

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