Klopfer Oktober 2011

Brüssel kürzt die Schollenquote in der Ostsee für 2012 um 25%, weil keine wissenschaftlichen Daten zum Bestand vorliegen!!

Hierzu fallen uns gleich zwei Fragen ein:
1. Wieso gibt es keine wissenschaftlichen Daten?
2. Sind nicht die angelandeten Fänge auch geeignet Rückschlüsse auf den Bestand zu ziehen?

Durch die vorgesehene weitere Quotenkürzung bei der Ostseescholle wird ohne Not die Fischerei behindert, weil für entstehende Beifänge z.B. in der Dorschfischerei dann keine Quote verfügbar ist.
Die gefangenen Schollen müssen somit zurückgeworfen werden!!
Zumindest in der aktiven Fischerei mit Schleppnetzen wird die Überlebensrate dieser Fische, abhängig von der Schleppzeit, eher gering ausfallen.

Das ist die Vermeidung von Rückwürfen auf EU- bürokratisch!!

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