Klopfer Juli 2012

Umweltschützer fordern das Ende der Aalfischerei in der Ostsee. Die Zeit der Aalfischerei ist vorüber, meint die „Coalition clean Baltic“!!

Vor allem die Aalfischerei in Dänemark und Schweden wird angegriffen, weil man meint, dass dort die abwanderungswilligen Blankaale in den Belten und im Sund auf ihrem Weg zu den Laichgründen in die Sargasso See abgefangen werden.
Richtig hat man die Habitatverluste, die Verluste durch die Turbinen von Wasserkraftwerken und die vielfach nicht mehr vorhandene Durchgängigkeit von Flüssen als Gründe für den unbestrittenen Bestandsrückgang erkannt.

Die Hauptursache für den Bestandsrückgang, nämlich die Glasaalfischerei in Portugal und Spanien zum menschlichen Verzehr bleibt interessanterweise unerwähnt.

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In Gläsern, wie diesem verschwindet der größte Teil des Aalnachwuchses in den Supermärkten.

Trotzdem meint man auf die Fischerei einhacken zu müssen! Wohl in der Annahme, dass dort aufgrund knapper Finanzmittel der geringste Widerstand zu erwarten ist.

Auch die mit erheblichen finanziellen Aufwand alljährlich praktizierten Besatzmaßnahmen durch die Fischerei werden mit keinem Wort erwähnt.

Durch diese einseitige Sichtweise und Darstellung disqualifizieren sich diese Leute selbst!

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