Klopfer Oktober 2013

Frontalangriff des NABU auf SPD und SSW

Weil der zuständige Minister anstatt ordnungsrechtlicher Maßnahmen zur Reduktion des Beifanges von Schweinswalen und Meeresenten in der Stellnetzfischerei nun doch auf freiwillige Vereinbarungen mit der Fischerei setzen will, titelt der NABU in einem offenen Brief an die Landtagsabgeordneten:

„Verrat am Schutz von Schweinswalen und Seevögeln“.

Lösungsmöglichkeiten und Vorschläge des NABU hinsichtlich alternativer Fanggeräte sind bisher wirtschaftlich nicht tragbar.

Die den Fischern im offenen Brief vorgeworfene Ignoranz liegt in Wirklichkeit beim NABU selbst, indem er als alternatives Fanggerät Fischfallen favorisiert mit denen sich, wie bereits Versuche gezeigt haben, kein Fisch in nennenswerten Mengen fangen lässt.

Die angebliche Abnahme der Seevogelbestände um ca. 50 % (wenn man die Zahl mal glauben will) allein der Fischerei anzulasten mag zwar beim unbedarften Leser einen großen Eindruck hinterlassen, ist aber vor dem Hintergrund der Entenjagd in Dänemark durch jedermann und dabei anfallenden Abschüssen von 100 – 200.000 Stück jährlich, einfach nur unseriös.

Nach oben