Klopfer April 2014

NABU Propaganda für Naturschutzziele kontraproduktiv

Die Akzeptanz und die damit eng verbundene Umsetzung der freiwilligen Vereinbarungen zum besseren Schutz von Schweinswalen und Tauchenten durch die Fischerei, wird dadurch unterlaufen.

Zur Verbesserung des Schutzes von Schweinswalen in der Ostsee wurde zwischen Ministerium und den Fischereiverbänden freiwillig eine Verringerung der Stellnetzflächen um 50 % vom 1. Juli bis 31. August vereinbart.

Zum Schutz von tauchenden Meeresenten meidet die Stellnetzfischerei im Zeitraum vom 16. November bis 1. März die Gebiete wo tauchende Meeresenten aktiv nach Nahrung suchen.

Dies bedeutet für die Fischerei nicht unerhebliche Einbußen im Betriebsergebnis, die zur Verbesserung des Naturschutzes freiwillig hingenommen werden.

Obwohl die Vereinbarungen erst ab Juli 2014 (Schweinswale) und November 2014 (Tauchenten) in Kraft treten, beklagt der NABU schon jetzt die Nichteinhaltung dieser, reißerisch in der Presse.

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