Klopfer Juli 2015

Wichtige Zusammenhänge übersehen??

Ulrike Rodust, SPD und M.d,E.P. beklagt mangelnde Einigkeit der Fischerei hinsichtlich der Herabsetzung des Mindestmaßes beim Dorsch in der Ostsee von 38 auf 35 cm.

Hierzu ist festzustellen:

  • Einigkeit kann nur erreicht werden, wenn man alle Akteure am Entscheidungsprozess beteiligt und nach Kompromissen sucht. Dies war hier jedenfalls nicht der Fall.
  • Die Herabsetzung des Mindestmaßes wird von der Stellnetzfischerei als nicht zielführend abgelehnt.
  • Sie dient nur der Legalisierung der Beifänge in der Schleppnetzfischerei nach Einführung des Anlandegebotes am 1.1.2015.
  • Sie dient nicht dem Bestandsaufbau.
  • Sie trägt vielmehr zum Fang von zu kleinen Fischen bei, die am Markt nicht zu auskömmlichen Preisen absetzbar sind und belastet die knappe Dorschquote.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn bei diesem Thema in der Fischerei keine Einigkeit vorhanden ist. Allerdings scheint der Fischereischutzverband der einzige Verband zu sein der diese Zusammenhänge thematisiert.

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