Klopfer November 2015

Kleinfischerei in höchster Bedrängnis!

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Von allen Medien und den Betroffenen bisher unbemerkt, ist neben den allseits publizierten Quotenkürzungen für 2016 in der Ostsee um 20 %, zusätzlich noch ein Fangstopp in der westlichen Ostsee von 6 Wochen in der Hauptfangzeit der Dorschfischerei von Mitte Februar bis Ende März beschlossen worden. Leider, wie immer, ohne die nötige Differenzierung der unterschiedlichen Betroffenheit, der Fischereibetriebe.

Dies zeugt nicht gerade von Fach- und Sachkenntnis der Entscheidungsträger.

Unberücksichtigt blieb deshalb die besondere Betroffenheit der stillen Fischerei mit Stellnetzen, Langleinen und Reusen, weil diese Betriebe aufgrund der geringen Fahrzeuggröße und den damit verbundenen Sicherheitsvorschriften, nicht in andere Fanggebiete ausweichen können.

Warum die EU Bürokratie gerade die Fahrzeuggruppe so stark einschränkt, die zum Rückgang des Dorschbestandes am wenigsten beigetragen hat, bleibt zunächst das Geheimnis der EU Bürokraten.

Wenn hier nicht nachgebessert wird sieht es für die Stille Fischerei ganz schnell so aus.

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