Klopfer Januar 2016

Nachhaltigkeits-Getöse führt den Verbraucher gezielt in die Irre.

Dies gilt auch für das neue Ökosiegelportal der Bundesregierung.

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Der Witz bei den Unbedenklichkeitssiegeln ist, dass sie - überteuert wie sie sind - nur für Großbetriebe finanzierbar sind. Man braucht sie vor allem für Produkte, deren Herstellung grundsätzlich, ökologisch und sozial verheerend ist. Dies gilt auch für Fische aus der Grundschleppnetzfischerei.

Der Staat hat sich seiner Verantwortung größtenteils entledigt, die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände selbst zu gewährleisten. Tür und Tor stehen weit offen für die kommerzielle „Besiegelung“.

Eins steht jedenfalls fest! Der Fisch, den die Hausfrau frisch von Kutter hier vor Ort kauft, kommt ohne Ökoplakette aus und ist in Qualität und Frische nicht zu übertreffen.

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