Klopfer Oktober 2016

Entscheidungsträger und Regierungsstellen verharren nach der Entscheidung der EU Minister zur Quotenabsenkung für den Ostseedorsch weitestgehend in Schockstarre.

Auch wenn die Quotenkürzung für den Dorsch nicht ganz so hoch ausgefallen ist, wie vom ICES vorgeschlagen, steht die gewerbliche Fischerei vor großen Herausforderungen zur Bewältigung der vor ihr liegenden wirtschaftlichen Durststrecke.

Auch die ich Aussicht gestellten finanziellen Hilfen sind aufgrund ungerechter Verteilungsvorschriften kaum geeignet vor allem die Kleinbetriebe, die die Krise gar nicht verursacht haben, über Wasser zu halten. Im Gegenteil sieht es momentan so aus als ob die Verursacher auch noch die höchsten Ausgleichszahlungen erhalten sollen.

Außerdem hört man weder etwas von wirksamen Maßnahmen zur Verringerung des allerseits konstatierten „zu hohen Fangdruckes“, noch von der Anwendung des Verursacherprinzips.

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