Klopfer Dezember 2016

Gut gedacht, schlecht gemacht!
Eckernförder Fischer stecken im Behördendschungel fest.

Zur Müllvermeidung verbietet die Stadt Eckernförde den Fischern ihren Fisch direkt vom Kutter weiterhin in Plastiktüten an die Kunden abzugeben.

Oberflächlich betrachtet eine gute Idee.

Doch der Teufel steckt wie immer im Detail.

  • Die Wirkung zum Schutz der Umwelt tendiert aufgrund der verhältnismäßig geringen Tütenmenge gegen Null.
  • Behindert aber die Direktvermarktung weil viele Kunden, vor allem die Spontankunden, die ohne Tüte erscheinen, dann als Käufer ausfallen werden.
  • Nimmt dem Fischer in schwierigen Zeiten eine wichtige Einnahmequelle.
  • Vermindert die Attraktivität des Hafens für die Touristen.
  • Wirft neue Hygieneprobleme auf.

Allem Anschein nach wieder einmal eine nicht ganz zu Ende gedachte Aktion von Kommunalpolitik und Verwaltungsbürokratie zum Nachteil der örtlichen Fischer.

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