Klopfer Mai 2017

Die Regierung von Dänemark lobt fast € 5.000,- für Ideen aus, die der Verwendung/Vermarktung von Beifängen untermaßiger Fische dienlich sind.

Diese Vorgehensweise ist für die dringend gebotene Regeneration und den Erhalt der Fischbestände in der Ostsee kontraproduktiv. Der Preis sollte besser für Vorschläge zur Verringerung der Beifänge und für die Verbesserung der Selektivität in der Schleppnetzfischerei verwendet werden.

Erneut muss man feststellen, dass durch einseitige Lobbyarbeit der halbindustriellen Schleppnetzfischerei, unterstützt durch die Fischindustrie, geeignete Maßnahmen zum Bestandsschutz durch kurzfristiges Profitdenken verhindert werden sollen.

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